Do. 28.04.: Dr. Detlev Eck beim Asse-Gespräch in Remlingen

Die zurück geholten Fässer aus dem Asse II – Auslaugungsversuch
AufpASSEn lädt für Donnerstag den 28. April 2016 um 19:00 Uhr in Remlingen im Haus Wiegel, Schulenburger Str. 11, zur Asse II Ausstellung und zum Asse II Gespräch mit Herrn Dr. Detlev Eck ein. Dies ist der letzte Termin dieser Veranstaltungsreihe.

Hintergrundinformationen zum Auslaugungsversuch
im Bericht des Parlamentasrischen
Untersuchungsausschusses
,
direkt vom BfS und in einer
Stellungnahme der Wolfenbütteler Atomausstiegsgruppe.

Herr Dr. Eck leitet das Institut für Wissensanalyse und Wissenssynthese in Goslar und hat unter anderem das Projekt „Beendigung der Auslaugversuche in der Schachtanlage Asse, Rückbau des Versuchsfeldes und Entsorgung der Versuchseinrichtungen“ durchgeführt. Er wird im Rahmen unserer Veranstaltung zu dem Projektablauf und den damit durchgeführten Maßnahmen referieren.
Herr Dr. Eck war viele Jahre in der „Technischen Mechanik“ wissenschaftlich tätig und hat als selbständiger Ingenieur national und international eine Vielzahl von statischen und dynamischen Berechnungen durchgeführt. Er war an den Universitäten Wuppertal, Göttingen und Frankfurt sowie zuletzt im Forschungszentrum Jülich als Betriebsdirektor und Leiter des Technischen Bereichs unter anderem verantwortlich für den Betrieb von nuklearen Anlagen, die Stilllegungen und den Rückbau sowie Dekontamination, Konditionierung und Lagerung von kontaminierten Abfällen.

2008 wurde er Geschäftsführer für die Schachtanlage Asse II, und führte den Betriebsübergang vom HMGU zum BfS durch. Heute ist er als Leiter des Institutes für Wissensanalyse und Wissenssynthese (IWW) des Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) in Goslar tätig. Das Institut entwickelt mit verschiedenen Einrichtung und Firmen ein neuartiges Computeranalysesystem, mit dessen Hilfe Altdokumenten einfach und übersichtlich analysiert werden können.
Das System dürfte gerade in Hinblick auf technische und wissenschaftliche Fragestellungen sowohl bei der Asse II wie aber auch bei allgemeinen Endlagerfragestellungen von großem Nutzen sein, denn die große Flut von Berichten, Gutachten und wissenschaftlichen Arbeiten manuell zu analysieren ist absolut nicht möglich. Als „Pilotdokumente“ dienen die Altdokumente des 21. Niedersächsischen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der sich mit der Aufklärung der Geschehnisse um die Asse II beschäftigte. In dem Zusammenhang unterstützt das IWW Goslar das Land Niedersachsen indem die Unterlagen alle digitalisiert wurden und dem Niedersächsischen Landesarchiv (NLA) für die weitere Nutzung für interessierte Bürger somit
in Papierform und digital zur Verfügung stehen.
Am Donnerstag geht es in dem Referat von Herrn Dr. Eck um den in der Asse II durchgeführten Auslaugversuchen. Er wird in seinem Vortrag die Historie zu den Versuchen sowie die Abläufe der Beendigung der Versuche und des Freigabeverfahren für den Kontrollbereich erläutern.

Do.28.04.2016, um 19:00 Uhr in Remlingen, Schulenburger Straße 11, im Haus Wiegel.

 

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