Veranstaltungen zu Fukushima und Asse 15. und 16. Februar 2017

Ken und Mako Oshidori,
Künstler – und Journalistenehepaar aus Tokio besuchen  unserer Region!

Ken und Mako Oshidori
15.02.2017, 19:00 h, Wolfenbüttel, Rathaus-Saal, Stadtmarkt 3-6
Die gegenwärtige Situation in der Präfektur Fukushima nach der Tepco-Katastrophe.
(Mit gesellschaftlichen, gesundheitlichen, politischen und Journalistischen Aspekten2017-02-16plakat)
Veranstalter: Arbeitskreis Japan/ Landeskirche Braunschweig

16.02.2017, 19:00 h, Remlingen, Dorfgemeinschaftshaus, Asseweg 20
– Laufende Gerichtsverfahren gegen Tepco
– Situation der Dekontaminierung und des Atom-Mülls in der Region von Fukushima
– Asse II aktuelle Situation
Veranstalter: AufpASSEn e.V.

 

 

 

Japan kommt nicht zur Ruhe.
Im Dezember bebte erneut mehrfach die Erde. Ein Warnschuss, den aber die Regierung Abe nicht hören sondern weiterhin das Land massiv auf Atom-Kurs bringen will. Dennoch: Sechs Jahre nach der Katastrophe sind erst 2 der 54 Reaktoren wieder ın Betrıeb. Díes ist ein Teilerfolg des Widerstandes der Bevölkerung, von dem man hınzulande leider sehr wenig hört.
Deshalb haben wir Mako Oshidori, investigative Journalisten aus Tokyo, eingeladen, um uns aus erster Hand über die wahre Situatıon ın ıhrem Land zu berichten. Über das schwierige Leben der Menschen ın der Präfektur Fukushima, über díe Lage im havarierten Kraftwerk und seine Arbeiter, über den Betreiber TEPCO und die Rolle der Kontrollbehörde. Über alles, was in den Massenmedien inzwischen kaum noch vorkommt berichtet Mako Oshidori. Dazu gehören gesellschaftliche, gesundheitliche, politischen und journalistische Aspekte, die bei den Vorträgen zum Tragen kommen.
***
Durch genaue Recherchen vor Ort hat M. Oshidori die TEPCO-Katastrophe analysiert und beschrieben. Sie ist auch diejenige Journalistin, die an den meisten Pressekonferenzen von TEPCO teilnahm und sich nicht scheute, deren Pressesprecher unangenehme Fragen zu stellen. In sehr persönlicher und anschaulicher Weise beschreibt sie Einzelheiten der fortdauernden Katastrophe. Ihr Mann Ken ist Künstler, der die verschiedenen Aspekte dieser Katastrophe durch Formen von Drahtfiguren eindrücklich vor Augen führt. Beide verstehen es, durch künstlerische Performance und Musik die Veranstaltungen lebendig zu gestalten und werden in unserer Region gemeinsam auftreten.
Vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Frankfurt) werden sie regelmäßig nach Deutschland eingeladen, um auf internationalen Konferenzen in Arnoldshain und bei Veranstaltungen der Anti-Atom-Bewegung zu sprechen. Über diesen Kontakt kommen sie nun zum zweiten Mal in unsere Region. Wir erinnern uns mit Freude an den Auftritt des Ehepaares Oshidori im März 2016. In den beiden Tage in unserer Region informieren sie sich auch über die Probleme mit Asse II.

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